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- Satsang Talk – über die Göttliche Mutter
Im ersten Teil habe ich versucht den Philosophischen Hintergrund des Shivalingams zu erläutern. Der Shivalingam ist verbunden mit dem Tantra, wobei dieser begriff im Westen meist falsch verstanden wird. Denn es geht im Tantra um weit mehr als Sex. Swami Atma hat mal gesagt: “Tantra hat soviel mit Sex zu tun, wie die Katholische Kirche mit Wein trinken.” ![]()
Tantra ist
1. Eine uralte Religion, die Urreligion des indischen Volkes
2. Ein praktisches Übungssystem um ein höheres Bewusstsein zu erreichen
3. Eine Sammlung von klassischen Texten des alten Indiens
4. Ein überbegriff für die Verehrung der Göttlichen Mutter
Ein minimaler Teil des Tantra beschäfftigt sich mit der Transzendierung oder Sublimierung der sexuellen Energie zur spirituellen Transformation. Dazu ist es jedoch meiner Bescheidenen Meinung nach notwendig den Wunsch nach Sinnesbefriedigung nahezu überwunden zu haben…
Zurück zum Thema!
Der Shivalingam wird in ganz Indien verehrt und als Gott angebetet.
Hier ein alter Lingam in einem Tempel in Rishikesh, ganz in der Nähe vom Sivanandaashram. Eigendlich hätte ich ihn nicht fotographieren dürfen…
Hier neben der Brücke der Tempel mit dem Shivalingam im Zentrum.
Shivalingams sind meist aus Stein. Die Steine stammen meist aus dem heiligen Fluss Narmada. Allerdings werden sie auch aus anderen materialien gefertigt. Dieser Lingam wiegt um die 3 Zentner und ist durch einen alchemistischen Prozess aus purem Quecksilber gefertigt…
Diesem Shivalingam habe ich auf einer Wanderung entdeckt. Über ihm befindet sich ein Gefäss aus dem zur Verehrung und kühlung unentwegt Wasser tropft.
Auf diesem Platteau mit einem Shivalingam in der Mitte treffen sich gerne die Sadhus zu spirituellen Unterweisungen. Direkt am Ganges in Rishikesh.
Zu jedem Shivalingam gehört auch üblicherweise Nandini, das Reittier von Shiva.
Dieser Shivalingam ist genau an dem Ort errichtet worden, an dem Swami Sivananda seine Vision von Krishna hatte. Damals noch mitten im Wald, heute im Zentrum des Ashrams.
Mehrmals täglich werden sehr komplexe uralte Rituale veranstaltet um die Energie am fliessen zu halten. Mit viel Aufwand und grossem Materialeinsatz…
Bei den Ritualen wird der Lingam u.a. mit Joghurt, Honig, Ghee und verschiedenen Pulvern und Ölen verehrt. Anschliessend wird er gereinigt und sehr filigran mit Blumen geschmückt.
Am Ende eines jeden Rituales wird beim sog. Aarati ein Licht vor dem Symbol des Göttlichen geschwenkt. Hier ist es ein Leuchter mit 108 Flammen.
Dies ist der Schrein in dem Swami Sivananda begraben wurde. Zur Verehrung ist auf dem Schrein auch ein Shivalingam angebracht mit dem viele Rituale gemacht werden.
Hier sieht man wie sehr dieser Lingam abgenutzt ist, durch die ständige Verehrung seit 1963…
Das war meine kleine Präsentation über den Shivalingam.
Möge es für dich hilfreich sein, das Göttliche in allem zu sehen!
















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