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Satsang bedeutet “zusammen Sein in der Wirklichkeit” oder “Gemeinsam mit der Wahrheit” und ist, wie der Name schon sagt, ein Gemeinsames sich öffnen für die Wahrheit. Es ist im Yoga und im besonderen im Vedanta ein Zusammenkommen für die Untersuchung der Wirklichkeit, in der Regel mit einem erwachten Meister. Ich bin sicher kein erwachter Meister, dennoch habe ich desöfteren die ehrenvolle Aufgabe Satsang zu geben und dort Spirituelle Inhalte zu vermitteln. Auch wenn kein Meister da ist, der die höchste Verwirklichung erreicht hat, ist es sehr wertvoll sich mit anderen suchenden bzw. findenden zu versammeln und sich auszurichten. Ganz im Sinne des bekannten Ausspruchs aus dem Matthäus Evangelium:
“Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.”
Unter dem Titel “Satsang Talk” werde ich in Zukunft kürzere Vorträge zu relevanten Themen veröffentlichen.
Hier nun ein etwa 25 Minütiger Vortrag von mir über die Achtsamkeit:
Hier noch ein paar Infos dazu:
John Kabat-Zinn, einer der großen Achtsamkeits-Lehrer dieser Zeit, grenzt die Begriffe Achtsamkeit und Konzentration in seinem Buch “Im Alltag Ruhe finden” wie folgt ab:
„Doch so intensiv und befriedigend es auch sein mag, sich in der Konzentration zu üben, bleibt das Ergebnis doch unvollständig, wenn sie nicht durch die Übung der Achtsamkeit ergänzt und vertieft wird. Für sich allein ähnelt sie [die Konzentration] einem Sich-Zurückziehen aus der Welt. Ihre charakteristische Energie ist eher verschlossen als offen, eher versunken als zugänglich, eher tranceartig als hellwach. Was diesem Zustand fehlt, ist die Energie der Neugier, des Wissensdrangs, der Offenheit, der Aufgeschlossenheit, des Engagements für das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrung. Dies ist die Domäne der Achtsamkeitspraxis, in welcher die Einspitzigkeit und die Fähigkeit, Ruhe und Stabilität in den Augenblick hineinzubringen, genutzt werden, um tief in die Vernetztheit einer Vielzahl von Lebenserfahrungen hineinzublicken und sie zu verstehen.“
Hier dann noch Zitate zu Achtsamkeit von verschiedenen schlauen Menschen…
Swami Vivekananda:
“Wir sind das, wozu uns unserer eigenen Gedanken gemacht haben.
Achte darum auf das, was du denkst.”
Shunryu Suzuki:
“Zen ist nichts Aufregendes,sondern Konzentration auf deine alltäglichen Verrichtungen.”
Eckhart Tolle:
“Sieh zu, dass du dem Tun mehr Aufmerksamkeit gibst, gib ihm deine ganze Aufmerksamkeit. Was immer der Moment bringt, gib ihm deine ganze Aufmerksamkeit. Dafür musst du auch vollkommen akzeptieren was ist, denn du kannst nicht deine volle Aufmerksamkeit auf etwas richten und dich ihm zugleich entgegenstellen.”
Pema Chödrön:
“Voll und ganz zu leben bedeutet, sich ständig im Niemandsland zu befinden, jeden Augenblick völlig neu und frisch zu erleben.”
Franz Kafka:
“Lass doch die Zukunft schlafen, wie sie es verdient. Wenn man sie nämlich vorzeitig weckt, bekommt man dann eine verschlafene Gegenwart.”
Marc Aurel:
“Man muss mit seinen Gedanken nur bei dem sein, was gerade jetzt zu tun ist.”
Kalu Rinpoche:
“Es ist äusserste Wachsamkeit und Aufmerksamkeit, die es uns ermöglicht, unser Verhalten zu ändern.”
Nisargadatta Maharaj:
“Ich bin wie eine Filmleinwand, klar und leer. Die Bilder bewegen sich darüber hinweg, verschwinden wieder und lassen die Leinwand so klar und sauber zurück wie vorher. Die Leinwand wird in keiner Weise von den Bildern beeinflusst, noch beeinflusst die Leinwand die Bilder.”
Matthieu Ricard:
“Demut besteht nicht darin, dass wir uns für minderwertig halten, sondern darin, dass wir vom Gefühl unserer eigenen Wichtigkeit frei sind. Dies ist ein Zustand der natürlichen Einfachheit, der im Einklang mit unserer wahren Natur ist und uns erlaubt, die Frische des gegenwärtigen Augenblicks zu schmecken.”
Marie von Ebner-Eschenbach:
“Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.”
Zum Thema Achtsamkeit… hier noch ein Text von mir.



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