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Bei meinem Besuch im Sivananda-Ashram im Oktober 2011 habe ich das Programm vor Ort sehr genossen und einige Bild und Ton aufnahmen gemacht. Diese möchte ich gerne nach und nach hier veröffentlichen.
Seit Jahrzehnten gibt es im Ashram ein tägliches Programm von Ritualen, Meditationen, Vorträgen und Yoga in allen Formen. Swami Sivananda lehrte ein integrales Konzept des Yoga, welches alle Yogawege enthielt. Jedoch stehen Bhakti- und Jnanayoga besonders im Mittelpunkt, da sie direkt zur Selbstverwirklichung führen (können). Swami Sivananda hatte in den dreissiger Jahren eine Vision von Krishna, dazu sagte er: “Krishna erschien mir und sagte: Sivananda, wache auf. Ich habe den Becher deines Lebens gefüllt mit göttlichem Nektar. Geh und teile ihn mit allen. Ich werde ihn gefüllt halten.” An der selben Stelle im Wald wo Swami Sivananda seine Vision hatte, steht heute ein Shivalingam in einem grossen Tempel. Dort wird zwei mal am Tag eine Puja gemacht.
Dieses ist der Vishwanath-Mandir. Die Yoga-Tradition von Swami Sivananda benutzt mehrere Philosophische Konzepte, verschiedene Wege und auch unterschiedliche Blickwinkel um das Göttliche verständlich zu machen. Und so hatte Swami Sivananda zwar eine Vision von Krishna, der Tempel ist aber dennoch Shiva geweiht. Weil beides auf das selbe Prinzip hinweist: Das Göttliche welches sich in vielen Formen zeigt.
Dies ist der Shivalingam exakt an der Stelle der Krishnavision.
Die täglichen Pujas sind sehr Kompliziert. Der Shivalingam wird unter anderem mit Honig, Öl, Ghee, Johurt und Asche verehrt. Zum Ende wird er gereinigt und geschmückt.
Das Ritual wird immer von einem Swami und einem Brahmachari gemeinsam durchgeführt.
Am Ende der Puja wird immer Licht vor den Murtis( darstellungen des Göttlichen) geschwenkt.
Zum Abschluss wird dann das Licht unter den Anwesenden verteilt.
Das Schwenken des Lichtes ist der Höhepunkt jeder Puja. Das Göttliche ist für die Gläubigen unmittelbar zu erfahren, wenn ausreichend Hingabe geübt wird. ![]()
Dabei wird ein riesen Brimborium gemacht mit Trommeln, Glocken und Muschelhörnern.
Hier habe ich eine Tonaufnahme dazu:
Pujasounds
Der Trommelrythmus kommt von einer Maschine…
Die Teilnehmer warten brav in einer Reihe.
Mit dem Licht empfängt man den Segen.
Swami Sitaramananda ist 92 Jahre alt und passt immer auf das auch alle schön in einer Reihe stehen…
Hier noch ein Bild von mir am heiligsten Ort des Ashrams.













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