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- Angriff der Orbs am Ganges!
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Haridwar ist eine der ältesten und zugleich heiligsten Orte Indiens. 253km nach der Gangesquelle in Gaumukh, teilt sich die Ganga in sieben Ströme die nachher wieder zusammenfliessen. Zu beiden Seiten stehen Hügel mit bedeutenden Tempeln drauf. Haridwar ist der Beginn der Tiefebene, nachdem die Ganga zuvor durchs Himalaya-Gebirge floss. Die sieben Ströme stehen für die sieben Weisen des alten Indien.
Haridwar bedeutet “Das Tor zu Gott” und bildet klassischer Weise den beginn zu Pilgerfahrten in den Himalaya, vorzugsweise nach Badrinath. Auch ist es seit urzeiten der Ort, von dem aus man zum Sterben in die Berge ging. “Har” bedeutet Shiva, “Hari” bedeutet Vishnu/ Narayan, und so ist Haridwar ein Ort für beide wichtige Strömungen indischer Spiritualität. So sprechen die Anhänger der beiden Richtungen den Ort auch jeweils mit oder ohne “i” aus, jenachdem auf welchen Aspekt sie sich beziehen.
In der Indischen Mythologie gibt es die Geschichte vom Quirlen des Milchozeans. In dieser Geschichte wollen die Götter und Dämonen gemeinsam den Unsterblichkeits-Nektar “Amrita” erzeugen. Zunächst produzieren sie dabei das Gift “Halahala” welches die ganze Welt zu vernichten drohte. Shiva trank das Gift um es zu neutralisieren. Als die Götter den Nektar bekamen, sind vier Tropfen davon auf die Erde gefallen. An diesen 4 Orten findet zyklisch immer die Kumbh-Mela statt, das grösste Fest der Erde. Neben Allahhabad (früher Prayag), Ujjain und Nasik ist auch ein tropfen auf Haridwar gefallen. Genau an der Stelle, ist es besonders Glücksverheissend ein Bad im Ganges zu nehmen, idealer Weise zu einem Astrrologisch bedeutsamen Moment.
Für die Besucher ist das Bad im Ganges ein ganz besonderer Moment. Die Pilger kommen aus ganz Indien um von die besondere Energie des Ortes zu geniessen.
Manche müssen zu ihrem Glück gezwungen werden….
Die starke Energie ist deutlich zu spüren an solchen Orten. Fraglich nur, ob dieses Kraftfeld durch Erdkräfte hervorgerufen ist, ob es die Götter waren die zu spüren sind, oder ob durch Jahrtausende lange, hingebungsvolle Gebete die Energie des Ortes aufgebaut wurde.
Am Hari Ki Pauri (Fussabdruck Gottes) findet alabendlich ein Lichterfest zu ehren der Göttlichen Mutter (in ihrer manifeststion als Ganga) statt.
Dabei werden grossse Leuchter mit 108 Lichtern geschwenkt, und das Ganga Arati gesungen.
Hier eine MP3 Datei mit dem Ganga Arati: Ma Ganga Arati
Da viele Inder nicht Schwimmen können, und die Strömung der Ganga unerbitterlich ist, ertrinken viele beim Bad im Fluss. Abhilfe sollen solche Ketten schaffen.
Solche heiligen Männer sieht man in Haridwar an jeder Ecke. Diese haben es sich am rande einer Einkaufsstrasse unter einem Baum bequem gemacht.
Auch verschiedenste Rituale und Religiöse Handlungen sind an der Tagesordnung.
Hier noch mehr über die KaliPuja die auf dem Bild zu sehen ist.
Tempel, Schreine und Altäre sieht man in Haridwar überall.
Hier der Eingang zum Mansa-Devi Tempel auf einem der beiden Berge neben Haridwar.
Dieses scheint der Ort zu sein an dem Vishvamitra das Gayatri-Mantra empfangen hat.
In Haridwar hat auch Shri Anandamayi Ma einen Ashram gegründet. Hier der Schrein in dem sie aufgebahrt wird.
Etwas ausserhalb gibt es einen 150kg schwerden Shivalingam aus Quecksilber. Dieser wurde in einem Ayurvedisch-Alchemistischer Prozess gefertigt. Ich habe dort meditiert und eine starke Schwingung wahrgenommen…
Highlight meiner Reise nach Haridwar war mein Besuch im Santosh-Puri Ashram.
Der Ashram wird von einer Frau geleitet, Mataji Narvada Puri, die schon seit den Siebzigern in Indien lebt. Sie hat dort ihren Guru getroffen und mit ihm über 10 Jahre auf einer Ganges Insel in Haridwar unter einem Baum gelebt. Ich habe sie als sehr authentisch erlebt, und bin davon überzeugt, dass sie das höchste Bewusstsein verkörpert.
Hier noch der Wunschbaum. Vielleicht erfüllt er auch deinen Wunsch?




















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