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Hier ein Vortrag von mir zu den Kernaussagen der Veden bzw. Upanishaden und des Vedanta.
Adi Shankaracharya formulierte die wichtigsten Aussagen der Veden und insbesondere der Upanishaden als Grundlage der Vedanta-Philosophie. Hier habe ich einen kurzen Vortrag zu diesen Grundaussagen erstellt.
Tat Twam Asi-
“Das bist Du”
Der Lehrer sagt diesen Spruch zu Schüler, um ihm bewusst zu machen, dass er (vom absoluten Standpunkt aus gesehen) eins mit dem ist was er Wahrnimmt. Es gibt nur die Einheit und die ist immer da.
Ayam Atma Brahman-
“Dieses Selbst ist das Absolute”
Also das individuelle Selbst und das höchste Göttliche sind identisch. Wir können also entweder das Selbst im Innen suchen, oder Gott im aussen. Atman=Brahman
Aham Brahma Asmi-
“ich bin Brahman”
Also das individuum ist in seiner wahren Natur identisch mit Gott. Was ich als Ich erfahre ist gleich das Absolute Bewusstsein.
Prajnanam Brahma-
“Das Bewusstsein ist das Absolute”
Also das bewusste Sein an sich ist bereits das Absolute, Brahman. Um zu verwirklichen müssen wir also “nur” vollkommen bewusst sein.
Man spricht von den 4 Mahavakyas, oft liest man auch vom sog. 5. Mahavakya:
Sat Chid Ananda Swarupoham
”meine wahre Natur ist Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit”
Wenn wir es also schaffen, uns von allem vergänglichen zu lösen, ganz frei von allen Verhaftungen zu werden, erkennen wir was wir in Wirklichkeit sind. Und das ist jenseits von Form und Eigenschaften, nicht zu beschreiben. Ausser eben mit diesen drei Begriffen. Das selbst ist Sein/Existenz, Bewusstsein/Wissen und Glückseeligkeit/Wonne.
Hier also nun der Vortrag:
Zum verinnerlichen dieser Aussagen ist es gut darüber zu meditieren,
der nächste Artikel enthält eine passende Meditation.
Hier noch Links zu ähnlichen Themen:
Adi Shankaracharya
Vedanta-Yogastunde
Vedanta Einführung




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