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Ich wurde gebeten hier noch mehr Geschichten zu veröffentlichen. Da ich es mag Geschichten zu erzählen, komme ich dem Wunsch auch gerne nach! Hier handelt es sich um eine uralte Story um Philosophische Weiheiten zu vermitteln. Im alten Indien und vielen anderen Kulturen, hat man tiefste Warheit durch bunte Geschichten vermittelt. So kann man mitfühlen und die Moral der Geschichte, die Philosophische Weisheit erfassen. Diese Geschichte kommt aus dem Yoga-Vasishta, einem klassischen Indischen Text zur Selbstverwirklichung. Der Text handelt von der Gottinkarnation Rama, die vom weisen Vasishta in jungen Jahren unterwiesen wird, und wurde vom weisen Valmiki verfasst. Vasishta und Valmiki gehören zu den Saptarishis, des 7 grossen Weisen des alten Indiens. Rama ist eine Inkarnation von Vishnu, dem Erhalter des Universums. Der Text gilt auch als ein Grundlagenwerk des Vedanta, und vereint verschiedene alte Philosophische Systeme.
Die Essenz des Vedanta wird hier wunderbar zusammengefasst:
“Das Bewusstsein, welches der Zeuge des Entstehens und Vergehens aller Wesen ist- Erfahre dieses und sei im unsterblichen Zustand des höchsten Glücks!”
Und in der Geschichte kommt es immerwieder zu dieser Aussage:
“Om na karmana na prajaya dhanena tyagenaike amritatwa manusuh.”
„Nicht durch irgendwelche Werke, nicht durch irgendwelche Praktiken, nicht durch irgendwelche Rituale und auch nicht durch das Rezitieren von Schriften wird die Verwirklichung erreicht.“
Hier also nun die Geschichte:
Und noch ein paar Fotos meiner Indienreise die gut dazu passen.
Mitten in Haridwar habe ich ein gutes Restaurant gefunden, direkt davor dieses Denkmal mit dem Weisen Valmiki.
Haridwar ist einer der Heiligsten Orte Indiens und gilt als die Stadt der Saptarishis, der 7 Weisen.
Lustigerweise habe ich den Ort bei Youtube wiederentdeckt. Man sieht das Denkmal und das Restaurant. Und viele nackelige Yogis bei einer Prozession…
Haridwar liegt am Ganges hinter den ausläufern des Himalaya. Die Ganga teilt sich dort in 7 Arme und rechts und links davon stehen 2 Berge mit wichtigen Tepeln. Seit urzeiten ist Haridwar besonders heilig.
Etwa 30km Flussaufwärts von Rishikesh gibt es die Vasishta-Höhlen. Hier soll der Weise lange Zeit Meditiert haben, nebenan noch eine Höhle wo seine Frau Arundhati Praktiziert hat. Allerdings gibt es auch ei Ayodhya einen Ashram, wo Vasishta gelebt haben soll.
Genau an diesem Ort soll der Weise Vishvamitra von Vasishta das Gayatri-Mantra empfangen haben.






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